Meditation ist Beruhigung und Sammlung des Geistes, Konzentration der Aufmerksamkeit.
Eine meditative Haltung kann man nicht erzwingen, sie stellt sich zu den verschiedensten Gelegenheiten ein. Man braucht nicht im Lotussitz zu sitzen, man braucht keinen bestimten religiösen Hintergrund dazu.
Das Wort beinhaltet für viele Menschen etwas Fremdes, von außen Kommendes, das man erst lernen muss.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen unwillkürlich meditieren, ohne das ausdrücklich “Meditation” zu nennen, wie z.B. der Rückzug auf die Toilette, das konzentrierte Staubwischen, das geistige Abschalten und “Gar-Nichts-Mehr-Denken” vor dem Fernsehapparat.
Es ist nicht das “Was” der Handlung sonder das “Wie”, das die meditative Haltung ausmacht.
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