Laut einem Bericht der New York Times (aufEnglisch) schaffen einige High Schools in den USA nach negativen Erfahrungen die Laptops wieder ab.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Geräte für alles mögliche - aber sehr wenig zum lernen. Im Gegenteil: während des Unterrichts lenkte der Laptop sogar von den Lerninhalten ab. Lehrerinnen und Lehrer mussten mit dem Laptop um die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler konkurrieren - und verloren allzu oft. “Die Kiste ist im Weg” werden die Lehrer zitiert.
Die Krux scheint zu sein, die Kinder und Jugendlichen dazu zu bringen, sie zu lehren, mit den Kisten etwas Vernünftiges anzufangen. Hierzu auch ein Bericht von Peter Gloor aus der Schweiz. Wenn die Kinder in den Industrienationen das im Durchschnitt weder allein noch begleitet durch pädagogisches Fachpersonal besonders gut hinbekommen: kann es sein, dass Kinder in Entwicklungsländern produktiver mit den Chancen, die der Laptop bietet umgehen? Weil ihr Leidensdruck höher ist? QED …
Siehe auch Kinder und Internet.
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