Rainer Maria Rilke:
Ich sehe seit einer Zeit, wie alles sich verwandelt.
Etwas steht auf und handelt und tötet und tut Leid.
Dieses Gedicht spreche ich zu einer mathematischen Komposition.
Ende des Herbstes im freien MP3 Download.
Entries from April 2008
Ende des Herbstes
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Herbst
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Rainer Maria Rilke:
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Durch seinen Schluss ist dieses Herbstgedicht ist nicht ganz so hoffnungslos wie “Herbsttag“.
Herbst im freien MP3 Download.
Der Knabe
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Rainer Maria Rilke:
Ich möchte einer werden so wie die,
die durch die Nacht mit wilden Pferden fahren …
Ich möchte einmal so werden wie: das ist ein kindlicher Wunsch. Kinder lernen von Vorbildern - auch dann, wenn die Vorbilder offensichtlich falsch liegen.
Was an diesem Gedicht irritiert ist, dass der Blickwinkel kindlich ist - aber die Sprache ist [...]
Tags: Rilke
Die Einsamkeit ist wie ein Regen
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Rainer Maria Rilke:
Die Einsamkeit ist wie ein Regen.
Sie steigt vom Meer den Abenden entgegen ..
Ein impressionistisches Gedicht, das den Begriff “Einsamkeit” mit Bildern und Begriffen verbindet wie “Zwitterstunden” für die Zeit der Dämmerung oder “Ebenen, die fern sind und entlegen”.
Und zum Schluss fällt mir ein: Lieber einsam allein als zu zweit allein. - [...]
Tags: Rilke
Herbsttag
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Rainer Maria Rilke: Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben.
Gegenüber Fontanes Herbstgedicht erscheint Rilkes Herbst düster und unerlöst. Nach Herbst kommt Winter und danach nicht [...]
Tags: Herbst · Jahreszeiten · Rilke
Die Engel
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Rainer Maria Rilke: Sie haben alle müde Münde und helle Seelen ohne Saum. Und eine Sehnsucht (wie nach Sünde) geht ihnen manchmal durch den Traum.
Ein Lied, das ich zur akustischen Gitarre singe. - Warum stelle ich mir Engel eigentlich immer als Frauen vor? Angelus - der Bote. Ein [...]
Tags: Rilke
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Ein Birnbaum in seinem Garten stand.
An dieses Gedicht musste ich denken, als ich das Kinderlied “Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn” einspielte. Klar: weil es hier auch um Birnen geht und weil es im Moment gerade Herbst wird.
Ich finde es sehr schön, wie Fontane hier den Gedanken aus der Bibel aufnimmt, von dem Korn, das in die [...]
Tags: Gedichte · Herbst · Jahreszeiten · Spiritualität · Wiedergeburt
Der Panther
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.
Ich spreche Rilkes Gedicht zu einer [...]
Tags: Rilke
Zum Einschlafen zu sagen
04. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Ich möchte jemanden einsingen, bei jemandem sitzen und sein. Ich möchte dich wiegen und kleinsingen und begleiten schlafaus und schlafein.
Eins meiner liebsten Gedichte von Rainer M.
Eingespielt mit akustischer Gitarre und Gesang zum freien MP3 Download.
Tags: Rilke
Meditation
01. 09. 07 · Noch kein Kommentar
Meditation ist Beruhigung und Sammlung des Geistes, Konzentration der Aufmerksamkeit.
Eine meditative Haltung kann man nicht erzwingen, sie stellt sich zu den verschiedensten Gelegenheiten ein. Man braucht nicht im Lotussitz zu sitzen, man braucht keinen bestimten religiösen Hintergrund dazu.
Das Wort beinhaltet für viele Menschen etwas Fremdes, von außen Kommendes, das man erst lernen muss.
Ich habe die [...]
Tags: Meditation