Das Lied vom Kaufkraftverlust:
Kaufkraftverlust bedeutet: für einen Euro kann man heute weniger kaufen als vor einem Jahr. Gar nicht zu reden davon, was man für 2 DM vor 7 Jahren kaufen konnte!
Aber es ist ja nicht nur der Kaufkraftverlust: viele Menschen haben real weniger Euro im Portemonnaie als vor einigen Jahren. Die Schere schließt sich also von 2 Seiten.
Gestern gab es einen Online-Artikel im Handelsblatt “Die Mittelschicht schrumpft” [externer Link], in dem über Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung berichtet wurde.
Beide Studien ergaben, dass in der Bundesrepublik Deutschland relativ wenige Menschen finanziell von dem wirtschaftlichen Aufschwung profitieren, der seit dem Jahr 2004 anhält.
In ihrer Pressemitteilung [externer Link] stellt die Hans-Böckler-Stiftung fest, dass die Nettolöhne in diesen Jahren des Konjunkturaufschwungs im Durchschnitt um 3,5% gesunken sind.
Sinkende Löhne bei steigenden Preisen - an irgendetwas muss also gespart werden. Woran?
0 Kommentare bis jetzt ↓
Bis jetzt noch keine Kommentare...
Einen Kommentar schreiben: