
Die 6 leeren Saiten der Gitarre sind von der tiefsten zur höchsten: E, A, D, G, H, E. Hier wird erklärt, wie man die Saiten der Gitarre stimmt.
Die 4 tiefen Saiten sind in Quarten gestimmt wie E-Bass und Kontrabass. Daher findet man sich auf allen 3 Instrumenten zumindest zurecht, wenn man eines davon kann.
Die Gitarre hat allerdings 2 Saiten mehr als E-Bass und Kontrabass. Die oberste 6. Saite ist noch einmal eine E-Saite, die 5. Saite die H-Saite tanzt als einzige aus der Reihe: Sie ist von der G-Saite keine Quarte, sondern eine große Terz weit entfert.
Diese Stimmung der Gitarre hat sich in Jahrhunderten als die praktischste erwiesen, weil man auf der Gitarre anders als auf E- und Kontrabass auch Akkorde greifen möchte.
Man stimmt die Gitarre nach einem Instrument von dem man glaubt, dass es richtig gestimmt ist oder mit einer Stimmgabel, die meistens den Ton A gibt.
Wenn man die A-Saite gestimmt hat muss die tiefe E-Saite im 5. Bund genauso klingen wie die A-Saite. Jede weitere Saite muss so klingen wie die Saite im 5. Bund unter ihr – bis auf die H-Saite, denn die ist ja nur eine große Terz von der G-Saite entfert. Die H-Saite stimmen wir also nach der G-Saite im 4. Bund.
Zwischen der hohen E-Saite und der H-Saite ist alles wieder im Lot: die hohe E-Saite wird nach der H-Saite im 5. Bund gestimmt.
2 responses so far ↓
1 A. Hegel // Apr 7, 2008 at 9:12 am
Die Beschreibung und Verwendung einer offenen Stimmung wäre vielleicht noch erwähnenswert.
Mfg A. Hegel
2 Detlef // Apr 8, 2008 at 1:13 am
Danke für den Hinweis, Herr Hegel. Ich weiß nicht ob die offenen Stimmungen für Anfänger geignet sind. Ich habe gerade keine Möglichkeit, einen Anfänger zu fragen.
Bei der offenen Stimmung muss ja der Zeigefinger immer alle Saiten gedrückt halten – können Anfänger das? Das ist ja quasi ein Barre-Griff.
Herzliche Grüße
Detlef Cordes
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